Etwas länger schon auf der Leseliste…

Inter­es­san­te Arti­kel die sich ange­sam­melt haben… nichts hängt zusam­men und doch hängt alles zusammen…

Männ­li­che Per­spek­ti­ven: “‘Angry white men’: the socio­lo­gist who stu­di­ed Trump’s base befo­re Trump – Micha­el Kim­mel, one of the world’s fore­most experts on mas­cu­lin­i­ty, exami­nes its role in men’s adhe­rence to – and depar­tu­re from – far-right move­ments

Weib­li­che Per­spek­ti­ven: “free the nipp­le: it’s about gen­der equa­li­ty, not­hing more, not­hing less

Mensch­li­che Per­spek­ti­ven? Pro­sti­tu­ti­on und Men­schen­han­del sowie Zwangsarbeit

Geschicht­li­che Per­spek­ti­ven: “Jeder konn­te es wis­sen – Ein Jahr­hun­dert-Doku­ment: Von 1939 bis 1945 führ­te Fried­rich Kell­ner, ein klei­ner Jus­tiz­be­am­ter in der hes­si­schen Pro­vinz, sein poli­ti­sches Tage­buch. Es zeigt, wie viel der Nor­mal­bür­ger von den Ver­bre­chen des NS-Regimes mit­be­kam. Jetzt wird Kell­ners Jour­nal erst­mals ver­öf­fent­licht.

Poli­ti­sche Einwürfe:

Steu­er­um­ge­hung von gro­ßen Bank­häu­sern: “Nach Anga­ben von Oxfam fällt mehr als ein Vier­tel des Gewinns der 20 Ban­ken – 25 Mil­li­ar­den Euro – in Steu­er­oa­sen an. (…) Bar­clays habe auf in Luxem­burg gemel­de­te Gewin­ne von mehr als einer hal­ben Mil­li­ar­de Euro gera­de mal eine Mil­li­on Euro Steu­ern gezahlt – ein Steu­er­satz von 0,2 Pro­zent. (…) Eif­rig nutz­ten eini­ge der EU-Ban­ken auch die Steu­er­vor­tei­le des ame­ri­ka­ni­schen Bun­des­staats Dela­ware. Mehr als die Hälf­te der ame­ri­ka­ni­schen Toch­ter­ge­sell­schaf­ten der unter­such­ten Ban­ken sit­ze in Dela­ware, 42 Pro­zent unter der­sel­ben Adres­se – in einem mitt­ler­wei­le berühm­ten Gebäu­de in Wilming­ton, das der recht­li­che Sitz von mehr als 285000 Unter­neh­men sei.

Unfä­hig­keit des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um Beschaf­fun­gen selbst­stän­dig durch­zu­füh­ren? Man plant lie­ber 100 Mil­lio­nen für Unter­neh­mens­be­ra­ter ein anstatt 1400 offe­ne Stel­len zu beset­zen und die Kom­pe­ten­zen nach­hal­tig im Minis­te­ri­um auf­zu­bau­en. Sehr frag­wür­di­ge Entscheidung.

Arbeits­lo­sen­hil­fe und Sank­tio­nen: “Die Frak­ti­on der Lin­ken im Bun­des­tag hat die Bun­des­re­gie­rung gefragt, wie vie­le Wider­sprü­che und Kla­gen Erfolg haben. Die Ant­wort: Ins­ge­samt hat es im ver­gan­ge­nen Jahr 51.000 Wider­sprü­che gege­ben. Rund 40 Pro­zent hat­ten Erfolg, die Sank­tio­nen waren also zu Unrecht aus­ge­spro­chen wor­den. Und noch schlim­mer: In knapp 6.000 Fäl­len klag­ten die Sank­tio­nier­ten gegen die Arbeits­agen­tur. Und noch ein­mal 40 Pro­zent von ihnen beka­men dann vor Gericht zumin­dest teil­wei­se Recht. Offen­sicht­lich schei­tert die Arbeits­agen­tur regel­mä­ßig dar­an, den Arbeits­lo­sen nach­zu­wei­sen, dass sie gegen die Regeln vorstoßen.”

Vor ein paar Tagen habe ich einen Arti­kel gele­sen der auf­ge­zeigt hat, dass vor allem eine bes­se­re För­de­rung von Arbeits­su­chen­den not­wen­dig ist. Die­se wur­de auch in klei­ne­ren Ver­su­chen mit Erfolg durch­ge­führt – von einer lan­des­wei­ten Ein­füh­rung wird aber bis­her abgesehen. 

…und sehr gut auf den Punkt gebracht: “The Simp­lest and Most Per­fect Explana­ti­on of Pri­vi­le­ge I’ve Ever Seen” (als Comic)

Wir könn(t)en noch überraschen!

Eine Visi­on für die SPD und Deutsch­land mit der wir mor­gen anfan­gen kön­nen Wir müs­sen die Trend­wen­de ein­lei­ten Wer Visio­nen hat soll zum Arzt gehen. Die­ser Satz hängt seit Jah­ren über der SPD und ist doch nur ein schlech­ter Rat­schlag. Es ist jedoch völ­lig gesund Visio­nen zu haben. Die SPD ist momen­tan nicht gesund, weil…